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Geschichte

Aus der Idee entstanden, einmal im Jahr ein Fest für Trommel- und Percussion-Interessierte zu veranstalten, organisieren Mitarbeiter/innen der Jugendförderung Pankow 1994 das erste Trommelfest RAKATAK im Pankower Bürgerpark. Ohne Verstärker und technische Unterstützung machen Percussion-Gruppen mit einem Umzug auf das neue Fest aufmerksam. Trotz des kleinen Budgets wird die Idee mit großer Begeisterung angenommen und immer mehr Menschen kommen zu RAKATAK.

1996 wird die Sportanlage Schönholz neuer Veranstaltungsort, da der Platz im Bürgerpark nicht mehr ausreicht. RAKATAK entwickelt sich zu einem großen und großartigen interkulturellen Fest mit Musik und Tanz auf zwei Bühnen, das Besucher/innen aus ganz Berlin und Umgebung anzieht. Im Jahr 2000 kamen schon über 5.000 Musikbegeisterte. Immer zahlreicher werden auch die teilnehmenden Einrichtungen des Bezirks und ihre kreativen und informativen Angebote. Ein internationaler Markt bietet den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, Waren und Instrumente aus aller Welt zu erwerben.

Wenn es auch kein festes Motto gibt, wird das Publikum immer aufs Neue von ungewöhnlichen Ideen überrascht, z.B. von Bands mit außergewöhnlichen Percussionsinstrumenten und Musikrichtungen, einer fantasievollen Ausstattung, oder besonderen Attraktionen wie z.B. Performances oder ein Heißluftballon. Jüngste Tendenz: die Grenzen zwischen Angeboten für Erwachsene und Kinder verwischen immer mehr. Rakatak macht Schluß mit der Ausgrenzung der über 10-Jährigen bei Basteln, Verkleiden, Spiel und Spaß. Seit 2002 erscheinen die "Tageblätter", eine von den Besucherinnen und Besuchern erstellte Zeitung, die über das jeweilige Festival RAKATAK berichtet.

Mit dem Ziel, Jugendinitiativen zu fördern, wird InterAufTact e.V. gegründet, seit 2004 organisiert der Verein zusammen mit der Jugendförderung Pankow das Fest. Schirmherrin von RAKATAK ist Christine Keil, Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Jugend und Immobilien.

Zum 23. Trommelfest RAKATAK 2016 kamen über 4500 Besucher/innen und feierten bei sonnigen Temperaturen ein berauschendes interkulturelles Fest.

Wir freuen uns auf dieses Jahr!